Max Mutzke

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Cover Black ForrestBlack Forest

Der 27-jährige ist fest verwurzelt mit seiner Heimat, dem Schwarzwald. Kein Wunder also, dass das neue Album „Black Forrest“ heißt. Auf seinem dritten Album findet Max Mutzke auch wieder zum erdig-poppigen Soul mit englischen Texten zurück. Zufall? Wenn ja, dann ein gelungener: gerade dann, wenn Mutzke englisch singt, hat seine tiefe Stimme mit dem vollen, aber weichen Timbre die Art von Ehrlichkeit, die auf dem Vorgängeralbum nicht so zur Geltung kam.

So bietet „Black Forest“ das, was Mutzke perfekt bringt: Soulsongs mit Herz und Seele – und jeder Menge Chartpotential. „New Day“ ist ein flotter, fröhlicher Dreiminüter, spärlich instrumentiert. „Tokyo“ dagegen ist großes Gefühlskino mit Marvin-Gaye-Effekt, aber ohne ebensolche Hascherei. Die Single „Marie“ hat Seele und bietet genug Fülle, um sich im Kopf zwischen den Ohren breit zu machen.

Und immer ist Mutzke einfach Mutzke – ein Künstler, der sich beim singen wohl- und auf der Bühne zuhause fühlt. Der nicht lange nachdenkt, sondern einfach macht. Ein Künstler mit Ecken und Kanten, die durchaus auch gewünscht sind. Denn nur so kommt das zustande, was man in der Musik oftmals vergebens sucht: Authenzität.
Davon bietet Mutzke auf „Black Forest“ eine ganze Menge.

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