Max Mutzke

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06.09.2010
Max live auf Burg Nideggen
Neuer Blogeintrag von Max: Wer heute nicht kommt ist selbst schuld! Wetter: sehr schön, sonnig und es riecht gut. Location: Hammer. Wunderschöne Burg mit sagenhaftem Ausblick. ...
30.08.2010
Max Mutzke klingelt  an Deiner Tür
Max Mutzke ist aus der hiesigen Musiklandschaft schon lange nicht mehr wegzudenken. Seit seinem No.1-Debüt im Jahr 2005 liefert der Schwarzwälder Soulman regelmäßig starke Arbeit ...
23.08.2010
Neuer Blogeintrag: Schulen für Haiti
Heute morgen bin ich um 06:05 Uhr aufgestanden, zum Züricher Flughafen gefahren und um 10:12 Uhr saß ich im Lehrerzimmer einer Grundschule im Norden Hamburgs. Ich bin ja ...
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18.09.2010  |  Siegen  |  NRW Tag
27.09.2010  |  ARD  |  Morgenmagazin (06:00 Uhr)
16.10.2010  |  SWR3  |  Late Night (00:05 Uhr)
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Reviews

Black Forrest

Cover Black ForrestBlack Forest

Der 27-jährige ist fest verwurzelt mit seiner Heimat, dem Schwarzwald. Kein Wunder also, dass das neue Album „Black Forrest“ heißt. Auf seinem dritten Album findet Max Mutzke auch wieder zum erdig-poppigen Soul mit englischen Texten zurück. Zufall? Wenn ja, dann ein gelungener: gerade dann, wenn Mutzke englisch singt, hat seine tiefe Stimme mit dem vollen, aber weichen Timbre die Art von Ehrlichkeit, die auf dem Vorgängeralbum nicht so zur Geltung kam.

So bietet „Black Forest“ das, was Mutzke perfekt bringt: Soulsongs mit Herz und Seele – und jeder Menge Chartpotential. „New Day“ ist ein flotter, fröhlicher Dreiminüter, spärlich instrumentiert. „Tokyo“ dagegen ist großes Gefühlskino mit Marvin-Gaye-Effekt, aber ohne ebensolche Hascherei. Die Single „Marie“ hat Seele und bietet genug Fülle, um sich im Kopf zwischen den Ohren breit zu machen.

Und immer ist Mutzke einfach Mutzke – ein Künstler, der sich beim singen wohl- und auf der Bühne zuhause fühlt. Der nicht lange nachdenkt, sondern einfach macht. Ein Künstler mit Ecken und Kanten, die durchaus auch gewünscht sind. Denn nur so kommt das zustande, was man in der Musik oftmals vergebens sucht: Authenzität. Davon bietet Mutzke auf „Black Forest“ eine ganze Menge.

Max MutzkeBlack Forrest (Laut.de)

Vor seinem dritten Album hat Max Mutzke sich von Produzent und Lehrmeister Stefan Raab getrennt - der hat momentan einfach zu viel um die Ohren. So geht der Sänger mit der gefühlvollen Stimme nun seinen eigenen Weg. Der führt ihn ein ganzes Stück in Richtung Mainstream. Zwar liegt sein "Black Forest" in einem Randbezirk dieser überlaufenen Weltmetropole, die neuen Songs unterliegen aber dennoch den hinlänglich bekannten Gesetzen der Eingängigkeit.

Gemeinsam mit dem Produzenten- und Songwriter-Team Michael Kersting und Oliver Rüger (Sasha, Cosmo Klein) begibt er sich auf die Jagd nach catchy Melodien und großen Refrains. Dabei wirkt der Sound um einiges souliger als auf den beiden Vorgänger-Alben. Leider wirken die zwölf Stücke auch recht poppig, die Harmonik ist auffallend zahm gehalten.

So gefällt die erste Single "Marie" klanglich auf voller Ebene. Ein massives Schlagzeug liefert den entspannten Groove, den Streicher, Gitarren und Orgel verhalten umrahmen. Auf diesem Fundament bewegt sich Mutzkes versierter Gesang. Leider krankt das Stück an einer Überdosis Chorus und lyrischer Banalität.
Auch "St Petersburg" weist ein gelungenes Arrangement auf. Prägnante Klavier-Akkorde und Streicherparts garantieren die nötige Würze, das Songwriting bleibt aber Hitradio-kompatibel und Refrain-lastig. Mit "New Day" kommt etwas Gypsy-Swing ins Spiel. Das überrascht und erfreut zugleich. Auch der Text ist schön geraten. Wortreich seziert der Sänger hier die Stimmung eines Morgens.

Max Mutzke"Girl In Tokyo" zeigt, wie viel Kraft in Mutzkes Stimme liegt. Nach diesem Midtempo-Stück sorgt das schnellere "Smile" für Auflockerung. Mit "Not Right" folgt eine 08-15-Herz-Schmerz-Ballade. Glücklicherweise entgleitet das Album nicht in unnötigen Gefühlsdusel, sondern fängt sich mit dem angerockten "Misses Thompson" und dem flotteren "Backyard".

Balladen-Liebhaber freuen sich über das akustisch gehaltene "Easy On You", dessen Vortrag sehr glaubhaft daher kommt. Mit "Come Back" hat es sogar ein souliger Walzer auf die Platte geschafft. Anschließend versetzt "Me & Lorraine" den geneigten Hörer dann wieder ins Schwelgen. Schön hierbei: das Flügelhorn, gespielt von Max' Bruder. Mit "Goodbye Summer" kommt das Album schwungvoll zum Ende.

An Abwechslung, cleveren Arrangements und Stimmgewalt mangelt es auf "Black Forest" keineswegs. Max Mutzke kehrt zu seinen musikalischen Wurzeln, dem Soul, zurück. Man spürt, dass er sich dort ebenso zuhause fühlt wie im heimischen Schwarzwald. Um so bedauerlicher sind die auf Massengeschmack getrimmten Songs. Etwas mehr Experimentier-Freude und Eigenständigkeit hätten der Scheibe wirklich gut getan. An Talent fehlt es Max Mutzke in keinster Weise.

TRACKLIST

Marie
St. Petersburg
New Day
Girl In Tokyo
Smile
Not Right
Misses Thompson
Backyard
Easy On You
Bring On The Sun
Come Back
Me & Lorraine
Goodbye Summer

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